




Ich wurde am 22.12.1955 in Heilbronn geboren und war ein typisches Stadtkind. Als ich den Wunsch nach einem Hund äußerte, meinten meine Eltern: „Wenn Du Dein eigenes Haus hast, kannst Du einen Hund halten“. Und so war es dann auch.
1981 kam der Boxer Hunter vom Biberacher Forst in meine damalige Familie. Aus heutiger Sicht war er ein klasse Hund, nur ich verstand noch nichts vom Hundesport. Insbesondere im Schutzdienst war er der Meinung, dass ich keine Ahnung hätte. Dabei war ich doch Ausbildungswart im BK Zabergäu. Aber das hat er anscheinend nicht mitbekommen.
So nahmen wir zwar an der Bundessiegerprüfung 1987 teil, aber er verfolgte selbständig den Helfer, und die Veranstaltung endete für uns mit geringem Erfolg. 1988 kam der Boxer Akim von der Keltenburg zu uns. Auch er war ein starker Rüde. Als ich 1990 mit Richard zusammenzog, fand er es unter seiner Würde, mit der Nummer 2 im Rudel zusammenzuarbeiten, und ich drückte Richard die Leine in die Hand. Da wir zwei Jahre in einer 1-Zimmer-Wohnung lebten, war es nicht möglich, einen zweiten Hund zu halten. Ich bildete 3 Schäferhündinnen zur VPG 1 aus und lernte dabei viel dazu.
Nachdem wir in unser Haus in Spiegelberg eingezogen sind, holten wir 1992 Isabell von Helenia, eine Tochter von Akim, zu uns. Das Ergebnis des HD-Röntgens war alles andere als gut und Richard meinte, Isabell wäre bei seinen Eltern auf dem Sofa besser aufgehoben. Mir blutete das Herz, aber ich gab nach. Nach einem Jahr brachte mir Richard Isa wieder zurück. Bei seinen Eltern hatte sich einiges verändert. Oh happy day!
Wir stellten fest, dass sie durchaus in der Lage war, auf ihre Hundehütte zu springen. Hundehütte springen ok – Meterhürde springen ok. So trainierte ich - nur so zum Spaß - mit meiner Isa mit den Schäferhunden und anderen vielversprechenden Größen beim SV Affalterbach und HSV Bad Rappenau. Sollten wir es wagen, uns zur Atibox 1997 anzumelden. Wir wagten es und wurden Europasieger. Meine kleine Schnecke, die niemand ernst nahm, holte für mich die Punkte. Dann nahmen wir im gleichen Jahr noch für den Boxerclub an der VDH IPO und an der BK Siegerprüfung teil. Danach zeigten sich die gesundheitlichen Probleme und wir beendeten das Training. Isabell starb an Richards Geburtstag am 13.12. 2001. Und nun?????
Bei Tanja und Markus Neutz lag im Januar 2002 der E-Wurf. Ein Mali?? Hilfe, ich will keinen so ernsthaften Hund, wie unseren Boy vom Hölzleswald, der seit 1998 zur Familie gehörte. Und einen Mali?? Dann verliebte ich mich in Lupano’s Elena und fand mit Ihr d i e Freundin. Aufgrund der absoluten Gleichberechtigung zwischen uns scheiterten wir im Hundesport. Dennoch wird Lena immer d e r Hund und Kamerad für mich sein, den man nur einmal im Leben trifft. Insbesondere, seit ich sie als Mutter erleben durfte.
Aus dem A-Wurf behielten wir Anne von den Räuberwegen. Wir wurden ein Team im Sport und dürfen 2010 zum zweiten Mal an der Verbandsmeisterschaft des swhv teilnehmen. Wir sind gespannt, wie es weiter geht.
Meine hundesportliche Heimat habe ich nun endgültig im VdH Leutenbach gefunden.
Menschen, mit denen ich nicht nur die Liebe zum Hundesport teilen, sondern auch wirkliche Kameradschaft erleben darf.